BRENNVERFAHREN |
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| Das Wasserstrahlschneiden |
| Die Wasserstrahl-Schneidetechnologie ist eine zukunftsorientierte und umweltfreundliche Möglichkeit für hohe Automatisierung beim Schneiden von allen Werkstoffen. Um einen Schneidestrahl zu erzeugen, wird Wasser bis zu einem Druck von 4.200 bar komprimiert. Das Wasser wird, je nach Bearbeitungsanforderung, durch eine Düse von 0,08 mm bis 0,4 mm Durchmesser gedrückt. Dabei wird die Druckenergie in kinetische Energie umgewandelt. Der Schneidestrahl erreicht eine Beschleunigung von 900 m/s, bezogen auf Luft entspricht das etwa der dreifachen Schallgeschwindigkeit. Zum Trennen von kompakten und harten Werkstoffen wie Metall, Hartgestein, Panzerglas, Keramik usw. findet das Abrasiv-Schneideverfahren Anwendung. Dabei wird dem Wasserstrahl in einer Mischkammer Natursand zugeführt, wodurch eine Mikrozerspanung erfolgt. |
| Was ist Plasmaschneiden? |
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Das Plasma ist ein thermisch hoch aufgeheiztes, elektrisch leitfähiges Gas, das aus positiven und negativen Ionen, Elektronen sowie angeregten und neutralen Atomen und Molekülen besteht. In der Physik spricht man häufig vom 4. Aggregatzustand. Als Plasmagas werden z. B. das einatomige Argon und/oder die zweiatomigen Gase Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Luft eingesetzt. In der Regel wird das Plasma durch eine wassergekühlte Düse zusätzlich eingeschnürt. Dadurch können Energiedichten bis 2x106 W/cm² im Plasmastrahl erreicht werden. Durch die hohe Temperatur expandiert das Plasma und strömt mit Überschallgeschwindigkeit in Richtung Werkstück (Anode). Im Plasmabogen entstehen Temperaturen bis 30.000 °C, die in Verbindung mit dem hohen kinetischen Energieanteil des Plasmastrahls sehr hohe Schneidgeschwindigkeiten in Abhängigkeit von der Materialdicke an allen elektrisch leitfähigen Werkstoffen realisieren. Für den Schneidprozess wird zunächst ein Pilotbogen zwischen Düse und Katode mittels Hochspannung gezündet. Dieser energiearme Pilotbogen bereitet durch teilweise Ionisation die Strecke zwischen Plasmabrenner und Werkstück vor. Berührt der Pilotbogen das Werkstück (fliegendes Anschneiden, fliegendes Anstechen), wird durch eine automatische Leistungserhöhung der Hauptbogen eingeleitet.
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